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Wandern im Vinschgau: Touren ab Prämajur nach Dauer und Schwierigkeit

Wandern im Vinschgau heißt für Gäste des Ferienhotels Kastellatz: Haustür zu, losgehen. Auf 1.740 m beginnen die Wege am Watles und ins Schlinigtal direkt am Haus. Wir haben die Touren nach Dauer und Schwierigkeit sortiert und die praktischen Hinweise dazugeschrieben, die man vorher wissen sollte.

Wanderer am Gipfelkreuz über dem Vinschgau

Höhenlage als Startvorteil

Das Haus liegt auf rund 1.740 m, du startest dort, wo andere erst hinfahren. Die Talstation des Watles ist rund 100 m entfernt.

Touren für jede Kondition

Vom Almenspaziergang bis zur Tagestour zur Sesvennahütte im Schlinigtal, und für Geübte die Uina-Schlucht auf dem Weg ins Engadin.

Ausrüstung liegt bereit

Wander- und Nordic-Walking-Stöcke leihst du kostenlos bei uns; nach der Tour warten Panorama-Hallenbad und Saunen.

Kurze Touren bis etwa zwei Stunden

Die Hausrunde zur Plantapatschhütte beginnt an der Talstation des Watles: Weg Nr. 3, 1,5 bis 2 Stunden Aufstieg, rund 400 Höhenmeter, leicht. Die Hütte liegt auf rund 2.150 m und bietet Sicht bis zum Ortler.

Fast eben ist der Almweg zur Schliniger Alm: ab Schlinig 5,2 km, 130 Höhenmeter, rund zwei Stunden, Weg Nr. 1, leicht. Der Sagenweg von Burgeis zum Kloster Marienberg dauert rund zwei Stunden; vom Haus führen auch die Wege 2A und 2 direkt zum Kloster hinunter.

Halbtagestouren zwischen zwei und drei Stunden

Zu den Pfaffenseen, zwei stillen Bergseen auf gut 2.220 m, führt die Runde ab dem Haus über die Wege 20, 3 und 4A: 10,3 km, 545 Höhenmeter, etwa drei Stunden, leicht.

Auf den Watles-Gipfel (2.555 m) geht es ab dem Haus über Weg Nr. 3: 5,9 km und 828 Höhenmeter, Aufstieg knapp drei Stunden, mittelschwer, ohne Klettern. Zur Sesvennahütte (2.256 m) brauchst du ab Schlinig 5,3 km und 547 Höhenmeter, zwei bis zweieinhalb Stunden, mittel.

Genusstouren am Talboden sind die Waalwege, etwa bei Schluderns (drei bis vier Stunden, rund 290 Höhenmeter, leicht), oder die Wanderung von Marienberg über den Oberwaal nach Mals (9,7 km, fast nur bergab).

Ganztagestour für Geübte

Die Uina-Schlucht ist die große Tour der Region: von Schlinig über die Sesvennahütte und den Schlinigpass nach Sur En im Engadin, rund 19 km, 6,5 bis 7,5 Stunden, schwer. Schwindelfreiheit ist nötig. Geführte Überschreitungen mit Rücktransport bietet in der Saison das Infobüro Mals an.

Praktische Hinweise

Die Zeiten sind Richtwerte aus Hausangaben und den Betreibern der Hütten. Plane mit festen Schuhen, Wasser und einem Blick auf den Wetterbericht; die aktuelle Lage oben zeigt die Webcam. Öffnungszeiten von Hütten und Almen wechseln mit der Saison und solltest du vorher prüfen.

Hochtouren und die Uina-Schlucht sind in der Regel von Ende Juni bis Anfang Oktober möglich, Waalwege und Kulturziele lohnen im Frühjahr und Herbst. Im Oktober stehen die Lärchen golden.

Eine Übersicht über den Sommer am Watles mit Lift, Spielesee und weiteren Zielen findest du auf der Sommerseite.

Alle Wandertipps ab dem Haus

Die Uina-Schlucht

Der in den Fels gesprengte Weg durch die Uina-Schlucht ist eine der eindrucksvollsten Passagen der Region, ein Übergang mit Geschichte Richtung Unterengadin.

Wichtig: Die Uina-Schlucht ist ein Sommerweg, im Winter ist sie gesperrt, die Sicherungsketten werden abgebaut. Plane die Tour für die schneefreie Zeit und frag im Zweifel in der Sesvennahütte oder im Haus nach dem aktuellen Zustand.

FAQ

Brauche ich das Auto im Urlaub?
Für die meisten Touren nicht, Watles und Schlinigtal beginnen am Haus, und mit dem Reschensee Guest Pass sind Bahn und Bus in ganz Südtirol im Aufenthalt inklusive.
Welche Tour ist die leichteste?
Die Hausrunde zur Plantapatschhütte und der Almweg zur Schliniger Alm gelten als leicht. Beide eignen sich auch für Familien.
Gibt es Leihausrüstung?
Wander- und Nordic-Walking-Stöcke sowie Schneeschuhe im Winter leihst du kostenlos bei uns.
Wann ist die Uina-Schlucht begehbar?
Nur im Sommer. Im Winter ist sie gesperrt und die Sicherungen werden abgebaut. Prüfe den Zustand vor der Tour.
Welche Tour lohnt sich besonders?
Wer nur einen Gipfel macht, geht auf den Watles: vom Hoteleingang zum Gipfelkreuz, ohne Auto und mit Rundumblick.

Die Berge sind schon da

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